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Maulwurfskrebse fangen (Sandflöhe)

Maulwurfskrebse, im Angleralltag Sandflöhe, sind kleine grabende Krebstiere der Brandungszone, von Hand oder mit der Harke gesammelt als erstklassiger Naturköder für Pompano, Umberfische und andere Brandungsarten - der klassische kostenlose Strandköder.

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Hinweis: Die englische Originalseite ist auf nordamerikanische Gewässer ausgerichtet. Schonzeiten, Mindestmaße, Köder- und Geräteverbote sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz Ländersache - maßgeblich sind die Vorgaben deines Bundeslandes bzw. Kantons und deines Gewässerbewirtschafters.

Maulwurfskrebse - für jeden Brandungsangler Sandflöhe - sind das Geheimnis hinter einem guten Tag am Strand. Diese kleinen, grabenden Krebstiere leben genau im Schwall, wo die Wellen brechen, und sie sind der mit Abstand beste Naturköder für Pompano, Umberfische, Sheepshead und eine ganze Reihe weiterer Brandungsarten. Sie zu sammeln ist der halbe Spaß: ein Eimer, eine Harke oder einfach schnelle Hände, und ein Gang entlang der Wasserlinie wird zu kostenlosem, tödlichem Köder.

Warum sie sich lohnen

Sandflöhe sind schlicht der erstklassige Brandungsköder - Pompano und Umberfische fressen sie, weil sie ihre natürliche Nahrung sind, und nichts aus dem Laden kommt an frische heran. Sie sind außerdem kostenlos, zahlreich und wirklich vergnüglich zu sammeln, das Ködersammeln wird also zu einem Spiel, bei dem die ganze Familie mitmachen kann, bevor das Angeln überhaupt beginnt.

Wo und wann man sie findet

Maulwurfskrebse leben in der Brandungszone, dem Streifen nassen Sandes, in dem Wellen hinaufschießen und zurückgleiten. Such dort, während das Wasser zurückweicht, nach kleinen V-förmigen Kräuselungen, Bläschen und Paaren gefiederter Antennen. Am zahlreichsten sind sie in den wärmeren Monaten, und du findest sie in losen Kolonien, wo du also einen findest, findest du viele.

So fängt man sie

Beobachte, wo die Welle zurückzieht, und schöpf den nassen Sand schnell mit den Händen oder einer Sandfloh-Harke auf, sieb dann die Krebse heraus. Arbeite die Kolonien ab, sobald der Schwall sie freilegt. Eine Harke mit Korb ist das effiziente Werkzeug, doch bloße Hände und schnelle Reflexe gehen genauso. Gib deinen Fang in einen Eimer mit feuchtem Sand.

Umgang, Säubern und Zubereiten

Das sind Köder, keine Mahlzeit. Halte sie kühl und lebhaft in feuchtem Sand oder Meerwasser; frisch fischen sie am besten. Häng einen durch den harten Panzer, damit er in der Brandung am Haken bleibt, die Spitze eingezogen. Eiertragende Weibchen mit einer orangefarbenen Eimasse gelten als der tödlichste Köder. Was du nicht verwendest, kannst du für spätere Ausflüge einfrieren.

Sicherheit und Recht

Strände und Regeln unterscheiden sich, stell also sicher, dass das Sammeln von Ködern mit der Hand bei dir erlaubt ist. Maulwurfskrebse können Parasiten tragen und werden als Köder verwendet, nicht gegessen. Beim Sammeln droht über die übliche Vorsicht in der Brandungszone hinaus kaum Gefahr - achte auf die Wellen und deinen Stand. Verwandte Strand- und Sicherheitshinweise stehen in unserem Sicherheits-Guide zu Schalen- und Krustentieren (Englisch).

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