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Knoten & Montagen

Der Knoten ist immer die schwächste Stelle im Gerät, und die falsche Montage hält den Köder aus der Bissregion. Lern eine Handvoll von beidem, und du landest mehr von dem, was du hakst. Hier steht, wie du die Knoten bindest, auf die es ankommt, und die Montagen baust, die fangen - Schritt für Schritt.

🪢Wichtige Angelknoten

Wer vier oder fünf davon sicher beherrscht, ist für fast jede Lage gerüstet - vom Anbinden des Hakens bis zur Verbindung von Geflecht und Vorfach.

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Verbesserter Clinch-Knoten

Einsteiger

Wofür: Schnur an Haken, Köder oder Wirbel (Monofil oder Fluorocarbon)

Das Arbeitstier für jeden Tag - wenn du nur einen Knoten lernst, dann diesen. Er bindet die Schnur direkt an Haken, Köder oder Wirbel und hält in Monofil und Fluorocarbon bis in mittlere Tragkräfte zuverlässig.

5 Windungen um die Schnur
1. Das lose Ende durch das Öhr fädeln und fünf Windungen um die laufende Schnur legen.
zurück durch die erste Schlaufe
2. Das lose Ende zurück durch die kleine Schlaufe neben dem Öhr führen.
loses Ende unter der großen Schlaufe
3. Dann durch die große Schlaufe, die eben entstanden ist - das ist der "verbesserte" Teil.
Windungen liegen sauber, nicht gekreuzt
4. Anfeuchten, gleichmäßig an der laufenden Schnur ziehen, bis die Windungen sauber liegen, abschneiden.

So bindest du ihn

  1. Die Schnur durch das Öhr führen und 5 bis 7 Windungen um die laufende Schnur legen.
  2. Das lose Ende durch die kleine Schlaufe direkt über dem Öhr führen.
  3. Das lose Ende zurück durch die große Schlaufe führen, die eben entstanden ist.
  4. Den Knoten gut anfeuchten und an der laufenden Schnur ziehen, damit sich die Windungen sauber legen.
  5. Fest setzen und das lose Ende kurz abschneiden.

Tipp: Ab etwa 5 kg Tragkraft und bei jedem Geflecht lieber den Palomar nehmen - der Clinch kann in schwerer oder glatter Schnur rutschen.

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Palomar-Knoten

Einsteiger

Wofür: Geflecht an Haken oder Köder (auch in Monofil hervorragend)

Der stärkste einfache Knoten überhaupt und die erste Wahl für geflochtene Schnur. Er kommt der vollen Tragkraft der Schnur sehr nahe und lässt sich kaum falsch binden.

doppelte Schlaufe durch das Öhr
1. 15 cm Schnur doppelt legen und die Schlaufe durch das Hakenöhr schieben.
lockerer Überhandknoten - nicht zuziehen
2. Mit der doppelten Schnur einen lockeren Überhandknoten binden - der Haken hängt in der Mitte.
Schlaufe über den Haken
3. Das Schlaufenende über den ganzen Haken führen.
festziehen, Ende abschneiden
4. Anfeuchten, an laufender Schnur und losem Ende ziehen, um ihn zu setzen, abschneiden.

So bindest du ihn

  1. Rund 15 cm Schnur doppelt legen und die Schlaufe durch das Öhr führen.
  2. Mit der doppelten Schnur einen lockeren Überhandknoten binden, die Schlaufe hängen lassen.
  3. Haken oder Köder vollständig durch diese hängende Schlaufe führen.
  4. Den Knoten anfeuchten und laufende Schnur und loses Ende gemeinsam festziehen.
  5. Fest setzen und das lose Ende abschneiden.

Tipp: Die Schlaufe muss vor dem Festziehen komplett über den Haken laufen, und immer anfeuchten - Reibungswärme ist es, was einen hastig gebundenen Knoten schwächt.

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Doppelter Uni-Knoten (Grinner)

Fortgeschritten

Wofür: Zwei Schnüre ähnlicher Stärke verbinden (Hauptschnur an Vorfach)

Eine verlässliche, gutmütige Schnur-an-Schnur-Verbindung, die für Monofil an Monofil, Fluorocarbon an Fluorocarbon und sogar Geflecht an Monofil funktioniert. Die einfache Alternative zum kniffligen FG-Knoten.

die beiden Schnüre überlappenGeflechtVorfach
1. Die beiden Schnüre etwa 30 cm überlappen, die losen Enden zeigen in entgegengesetzte Richtungen.
Uni Nr. 1 um das Vorfach
2. Mit der linken Schnur einen Uni-Knoten um die rechte binden (6 bis 8 Windungen bei Geflecht).
Uni Nr. 2 spiegelbildlich
3. Mit der rechten Schnur einen zweiten Uni um die linke binden (4 bis 5 Windungen).
zusammenrutschen und klemmen
4. Anfeuchten, an beiden laufenden Schnüren ziehen - die Knoten rutschen zusammen und klemmen. Beide Enden abschneiden.

So bindest du ihn

  1. Die beiden Schnurenden etwa 15 cm überlappen lassen.
  2. Mit einem Ende 3 bis 4 Windungen um beide Schnüre und durch die Schlaufe legen, dann leicht anziehen.
  3. Mit dem anderen Ende wiederholen, dabei in die Gegenrichtung wickeln.
  4. Beide Knoten anfeuchten und an den laufenden Schnüren ziehen, sodass die Knoten zusammenrutschen.
  5. Fest gegeneinander setzen und beide losen Enden abschneiden.

Tipp: Bei dünnem Geflecht 5 bis 6 Windungen nehmen, damit es sich nicht selbst einschneidet. Bei großem Durchmesserunterschied lieber den FG-Knoten.

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FG-Knoten

Könner

Wofür: Geflecht an Fluorocarbon- oder Monofil-Vorfach (sehr schlank)

Die dünnste und tragfähigste Art, Geflecht mit einem schwereren Vorfach zu verbinden - so schlank, dass sie beim Wurf durch die Rutenringe läuft. Sie belohnt Übung und lohnt sich fürs Kunstköderangeln.

So bindest du ihn

  1. Das Geflecht unter fester Spannung halten (um eine Rutenspitze gelegt oder zwischen den Zähnen).
  2. Das Vorfach etwa 20-mal abwechselnd über und unter das Geflecht flechten.
  3. Das Geflecht mit einigen halben Schlägen über beide Schnüre sichern.
  4. Mit mehreren halben Schlägen nur auf dem Geflecht abschließen, gut anfeuchten und langsam festziehen.
  5. Beide losen Enden kurz abschneiden, damit nichts in den Ringen hängen bleibt.

Tipp: Am Anfang ist er wirklich fummelig - üb ihn zu Hause. Der doppelte Uni-Knoten ist die einfachere Verbindung und hält trotzdem sehr gut.

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Rutschfester Schlaufenknoten

Fortgeschritten

Wofür: Offene Schlaufe am Haken für freie Köder- und Fliegenaktion

Lässt eine feste offene Schlaufe am Öhr, sodass Köder oder Fliege frei schwingen und ausbrechen können, statt starr gehalten zu werden. Er erweckt Wobbler, Jerkbaits und Streamer zum Leben.

zuerst lockerer Überhandknoten
1. Etwa 25 cm oberhalb einen lockeren Überhandknoten binden, dann das lose Ende durch das Hakenöhr fädeln.
zurück durch den Überhandknoten
2. Das lose Ende zurück durch den Überhandknoten führen - auf derselben Seite, auf der es ihn verlassen hat.
4 bis 5 Windungen, dann zurück
3. Das lose Ende 4 bis 5 Mal um die laufende Schnur wickeln, dann ein letztes Mal durch den Überhandknoten.
feste Schlaufe = freie Aktion
4. Anfeuchten, laufende Schnur und Haken auseinanderziehen - die Schlaufe bleibt offen. Abschneiden.

So bindest du ihn

  1. Ein paar Zentimeter oberhalb einen Überhandknoten legen und offen lassen.
  2. Das lose Ende durch das Hakenöhr und zurück durch den Überhandknoten führen.
  3. 4 bis 5 Windungen um die laufende Schnur legen.
  4. Das lose Ende erneut durch den Überhandknoten führen, auf derselben Seite wie zuvor.
  5. Anfeuchten, langsam festziehen und abschneiden - die Schlaufengröße vor dem Festziehen einstellen.

Tipp: Die Schlaufe klein halten, gerade groß genug für Aktion. Nach einem harten Drill prüfen, denn Schlaufenknoten können sich lockern.

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Blutknoten

Fortgeschritten

Wofür: Zwei Schnüre ähnlicher Stärke verbinden, vor allem Vorfächer

Die klassische, schlanke Verbindung für den Bau konischer Vorfächer und zum Verbinden ähnlich dicker Schnüre. Sie läuft glatt durch die Ringe und ist bei Fliegen- und Friedfischanglern beliebt.

So bindest du ihn

  1. Die beiden Enden überlappen lassen und ein loses Ende 5 bis 6 Mal um die andere Schnur wickeln.
  2. Dieses Ende zurückführen und zwischen den beiden Schnüren am Anfang der Windungen einstecken.
  3. Das zweite lose Ende gleich oft in die andere Richtung wickeln.
  4. Das zweite Ende durch dieselbe Lücke stecken, in die Gegenrichtung.
  5. Den ganzen Knoten anfeuchten, an den laufenden Schnüren ziehen, bis die Windungen zusammenlaufen, dann abschneiden.

Tipp: Auf beiden Seiten gleich viele Windungen nehmen, das gibt einen gleichmäßigen, starken Knoten. Am besten funktioniert er, wenn die Durchmesser nah beieinander liegen.

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Chirurgenknoten

Einsteiger

Wofür: Schnelle Schnur-an-Schnur-Verbindung, auch bei unterschiedlichen Stärken

Die schnellste Verbindung am Wasser und gutmütiger als der Blutknoten, wenn sich die beiden Schnüre in der Stärke unterscheiden. Ideal, um in Eile ein Vorfach oder eine Spitze anzusetzen.

So bindest du ihn

  1. Das Vorfach neben die Hauptschnur legen, mit etwa 15 cm Überlappung.
  2. Beide als eine Schnur behandeln und einen lockeren Überhandknoten binden.
  3. Vorfach und sein loses Ende ein zweites Mal durch die Schlaufe führen.
  4. Den Knoten gründlich anfeuchten.
  5. An allen vier Enden gleichmäßig ziehen, dann die losen Enden abschneiden.

Tipp: An allen vier Strängen gleichzeitig ziehen, damit sich der Knoten gleichmäßig setzt. Eine dreifache Variante (drei Durchgänge) gibt bei Geflecht mehr Halt.

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Snell-Knoten

Fortgeschritten

Wofür: Schnur an den Hakenschenkel für einen geraden, kraftvollen Zug

Bindet die Schnur an den Schenkel statt an das Öhr, sodass der Zug gerade am Schenkel entlangläuft und der Anhieb kraftvoll und sicher sitzt. Ein Favorit für Naturködermontagen und Kreishaken.

So bindest du ihn

  1. Die Schnur durch das Öhr führen und am Schenkel entlanglegen, mit langem losem Ende.
  2. Eine Schlaufe zurück über Schenkel und Schnur bilden.
  3. Die Schlaufe 6 bis 8 Mal um Schenkel und Schnur wickeln, in Richtung Öhr arbeiten.
  4. Die Windungen halten und an der laufenden Schnur ziehen, um sie am Schenkel festzuziehen.
  5. Anfeuchten, fest anziehen und das lose Ende abschneiden.

Tipp: Besonders gut an Haken mit abgewinkeltem Öhr und an Kreishaken - der Zug kommt genau dort an, wo er hingehört.

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Arbor-Knoten

Einsteiger

Wofür: Frische Schnur auf die Rollenspule binden

Der Knoten für die allererste Aufgabe - neue Schnur am Spulenkern befestigen. Er zieht sich auf der Spule zusammen, damit die Schnur beim Bespulen und im Drill bis ins Backing nicht durchrutscht.

So bindest du ihn

  1. Die Schnur um die Spule und wieder heraus führen.
  2. Einen lockeren Überhandknoten um die laufende Schnur binden.
  3. Einen zweiten Überhandknoten im losen Ende binden, hinter dem ersten.
  4. Beide Knoten anfeuchten und an der laufenden Schnur ziehen, sodass der erste Knoten zur Spule rutscht und der zweite dagegen klemmt.
  5. Das lose Ende kurz abschneiden.

Tipp: Bei sehr glattem Geflecht die Schnur zweimal um die Spule legen oder vorher einen Streifen Klebeband auf den blanken Spulenkern kleben.

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Seitenarmschlaufe

Fortgeschritten

Wofür: Abstehende Schlaufe mitten in der Schnur für einen zweiten Haken

Erzeugt eine Schlaufe, die von der Hauptschnur absteht, sodass du weiter oben in der Montage einen zusätzlichen Haken oder eine Fliege anbringen kannst. Sie ist das Rückgrat vieler Mehrhakenmontagen im Meer und beim Friedfischangeln.

So bindest du ihn

  1. An der Stelle, an der der Seitenarm sitzen soll, eine Schlaufe formen.
  2. Die Schlaufe 5 bis 7 Mal um die laufende Schnur drehen.
  3. Die kleine Öffnung in der Mitte der Drehungen suchen und die Schlaufe hindurchschieben.
  4. Die Schlaufe mit einem Finger halten, den Knoten anfeuchten und beide laufenden Schnüre auseinanderziehen.
  5. Die Schlaufe auf Länge bringen und fest setzen.

Tipp: Die Schlaufe kurz und steif halten, damit sie absteht und sich der Haken nicht in die Hauptschnur zurückdreht.

🎣Montagen

Die klassischen Arten, Köder anzubieten: Grundmontagen, Finesse-Montagen und Posen. Einfach zu bauen - und sie fangen überall.

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Carolina-Montage

Einsteiger

Wofür: Gummiköder am Grund über freier Fläche

Eine Grundmontage mit laufendem Blei, bei der der Gummiköder frei hinter dem Blei schwebt, während du über das Gewicht den Grund spürst. Ein Standard für Barsche über offenen Plateaus und an Landzungen.

Blei + Perle + Wirbel, langes Vorfach

So bindest du ihn

  1. Ein Birnen- oder Olivenblei auf die Hauptschnur fädeln.
  2. Darunter eine kleine Perle auffädeln, die den Knoten schützt.
  3. Die Hauptschnur an ein Ende eines Wirbels binden.
  4. Ein Vorfach (30 bis 60 cm) an das andere Wirbelende binden.
  5. Den Haken ans Vorfach binden und den Gummiköder krautfrei montieren.

Tipp: Ein längeres Vorfach gibt dem Köder über sauberem Grund mehr Freiheit; in der Deckung kürzer wählen. Die Perle klickt am Wirbel und lockt zusätzlich.

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Texas-Montage

Einsteiger

Wofür: Krautfreie Gummiköder in Deckung und Kraut

Die erste Wahl, wenn Gummiköder mitten in Hindernisse, Kraut und Totholz sollen. Das Birnenblei liegt am Köder an und die Hakenspitze steckt im Plastik, sodass alles sauber durch die Deckung gleitet.

Blei sitzt vorn, Spitze eingestochen

So bindest du ihn

  1. Ein Birnenblei mit der Spitze voran auf die Hauptschnur schieben.
  2. Den Haken direkt an die Schnur binden.
  3. Die Hakenspitze vorn in den Gummiköder stechen und etwa einen Zentimeter weiter wieder herausführen.
  4. Den Köder über das Öhr schieben, dann den Haken drehen.
  5. Die Spitze zurück in den Körper stechen, sodass sie bündig und krautfrei sitzt.

Tipp: Das Blei mit einem Zahnstocher oder Posenstopper am Köder fixieren, wenn du in dichte Deckung flippst - im freien Wasser darf es laufen.

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Drop-Shot-Montage

Fortgeschritten

Wofür: Finesse-Angeln mit dem Köder knapp über Grund

Eine Finesse-Montage, die einen kleinen Köder in festgelegtem Abstand über dem Grund hält, mit dem Blei unterhalb des Hakens. Hervorragend bei beangelten oder trägen Fischen, weil der Köder in der Bissregion schwebt und zittert.

Haken steht von der Schnur abBlei am losen Ende

So bindest du ihn

  1. Den Haken mit einem Palomar an die Hauptschnur binden und ein langes loses Ende lassen.
  2. Das lose Ende zurück durch das Hakenöhr führen, damit der Haken waagerecht absteht.
  3. Am unteren Ende ein Drop-Shot-Blei befestigen.
  4. Den Abstand von Haken zu Blei so wählen, wie hoch der Köder stehen soll.
  5. Einen kleinen Gummiköder oder Naturköder vorn anhaken.

Tipp: Das Blei auf dem Grund liegen lassen und den Köder mit winzigen Schlägen der Rutenspitze arbeiten, statt ihn zu ziehen.

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Laufbleimontage

Einsteiger

Wofür: Naturköder am Grund, bei dem der Fisch frei Schnur nehmen kann

Eine einfache, feinfühlige Grundmontage: Das Blei läuft auf der Hauptschnur, sodass ein aufnehmender Fisch kaum Widerstand spürt und abziehen kann, bevor du anschlägst. Ein Klassiker beim Friedfisch- und Meeresangeln.

So bindest du ihn

  1. Ein laufendes Blei oder einen Laufring auf die Hauptschnur fädeln.
  2. Darunter eine Perle auffädeln, die den Knoten schont.
  3. Die Hauptschnur an einen Wirbel binden.
  4. Ein Hakenvorfach an das andere Wirbelende binden.
  5. Den Haken beködern - das Blei läuft nun frei oberhalb des Wirbels.

Tipp: Nur so viel Blei nehmen, wie es braucht, um in der Strömung den Grund zu halten. Beim Biss läuft die Schnur durch das Blei, und der Fisch spürt fast nichts.

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Paternoster (Dreiwege-Montage)

Fortgeschritten

Wofür: Köder knapp über dem Grund anbieten

Nutzt einen Dreiwegewirbel, um den Köder an einem kurzen Arm über dem Blei zu halten - frei von Treibgut und sichtbar für Fische, die knapp über Grund fressen. Verbreitet auf Raubfisch und im Meer.

So bindest du ihn

  1. Die Hauptschnur an das obere Auge eines Dreiwegewirbels binden.
  2. Einen kurzen Bleiarm (15 bis 30 cm) an das zweite Auge binden und ein Blei anhängen.
  3. Ein längeres Hakenvorfach an das dritte Auge binden.
  4. Das Hakenvorfach länger halten als den Bleiarm, damit der Köder über dem Blei steht.
  5. Beködern - das Blei ankert, der Köder wedelt darüber.

Tipp: Den Bleiarm als schwächstes Teil auslegen, damit ein festsitzendes Blei abreißt und der Rest der Montage erhalten bleibt.

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Posenmontage

Einsteiger

Wofür: Köder in festgelegter Tiefe anbieten

Die klassische Art, den Köder in einer gewählten Tiefe zu fischen und den Biss zu sehen - die Pose hält den Köder und taucht weg, wenn ein Fisch nimmt. Von der einfachen Pose bis zur Laufpose für tiefes Wasser.

So bindest du ihn

  1. Die Pose auf der Schnur festlegen - fest für flaches Wasser, als Laufpose mit Stopperknoten für tiefes.
  2. Unter der Pose Schrotbleie anbringen, damit sie aufrecht steht.
  3. Den Haken anbinden, oder ein Hakenvorfach über einen Wirbel.
  4. Die Tiefe so einstellen, dass der Köder knapp über Grund oder in der Fressschicht steht.
  5. Beködern und die Pose so ausbleien, dass nur die Spitze herausschaut.

Tipp: Die Bebleiung so ausbalancieren, dass die Pose tief liegt - eine gut ausgebleite Pose zeigt den zaghaftesten Biss und setzt dem Fisch wenig Widerstand entgegen.

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Ned-Rig

Einsteiger

Wofür: Finesse-Angeln auf beangelte Barsche - die Montage, die "immer fängt"

Die Finesse-Montage für zähe Tage und stark befischtes Wasser. Ein kurzer, auftreibender Stickbait halb auf einem leichten Mushroom-Jigkopf von 2 bis 4 g. Werfen, absinken lassen, ziehen und pausieren - der Köder stellt sich von selbst vom Grund auf.

Pilzkopf, Köder steht auf

So bindest du ihn

  1. Einen Mushroom-Jigkopf von 2 bis 4 g und einen kurzen, auftreibenden Stickbait (6 bis 8 cm) wählen.
  2. Den Köder gerade aufziehen, sodass der Kopf bündig am Pilzkopf sitzt.
  3. Werfen, an lockerer Schnur bis zum Grund sinken lassen, dann ziehen, pausieren und liegen lassen.
  4. Mit einem weichen Zug anschlagen, nicht mit voller Kraft - dünndrahtige Haken biegen auf.

Tipp: Die elastischen Kunststoffe schwimmen auf - deshalb stellt sich der Schwanz auf. Mach weniger: ziehen, liegen lassen, winzige Hüpfer. Er fängt, gerade weil er langweilig ist.

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Zwei Regeln, die jeden Knoten doppelt so stark machen

Was du auch bindest: Feucht den Knoten an, bevor du ihn festziehst - Reibungswärme ist es, was die Schnur schwächt - und zieh ihn langsam und vollständig zu. Der Knoten ist das schwächste Glied im ganzen Gerät, prüf ihn also nach jedem Fisch und binde beim ersten Kringel oder der ersten Scheuerstelle neu.

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