🎣 Ehrliche Angel-Guides, am Wasser erprobt NEU 226 Fischporträts auf Deutsch 📩 Wöchentlicher Newsletter (Englisch)
Anglervale/ Kunstköder/ Mikrojig

Mikrojig

Ein winziger Finesse-Jig mit kleinem Gummiköder oder Haar - der Ultraleichtköder, der Stückzahlen an Panfish, Forellen und befischten Barschen bringt, wenn alles verkleinert wird.

🇬🇧 Read in English

🎣

Hinweis: Die englische Originalseite ist auf nordamerikanische Gewässer ausgerichtet. Schonzeiten, Mindestmaße, Köder- und Geräteverbote sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz Ländersache - maßgeblich sind die Vorgaben deines Bundeslandes bzw. Kantons und deines Gewässerbewirtschafters.

Der Mikrojig ist der kleine Köder, der an zähen Tagen große Arbeit leistet. Ein winziger Jigkopf - oft nur ein Bruchteil eines Gramms schwer - mit einem kleinen Gummiköder, einem Büschel Haar oder einer Feder bestückt, ist das Herz des Ultraleicht- und Panfish-Finesse-Angelns. Wenn Fische klein, kalt, befischt oder auf winzige Beute eingeschossen sind, macht das Verkleinern auf einen Mikrojig aus einem langsamen Tag einen steten. Er fängt Bluegill, Crappie, Flussbarsch, Forelle und sogar befischte Barsche und ist der große Gleichmacher, wenn nichts Größeres beißt.

Was es ist & wie es wirkt

Ein sehr kleiner, leichter Jigkopf (üblich sind 0,9 bis 1,8 g) mit einem kleinen Gummi-Twister, einer Tube oder einer Haar- bzw. Federbindung. Sein winziges Profil und der langsame Fall passen zu kleiner Beute - Insekten, Larven und Fischbrut - und sein geringes Gewicht verlangt eine langsame, feine Präsentation. Genau dieses kleine, natürliche, sanft fallende Ziel ist das, worauf wählerische Panfish und befischte Fische einsteigen, wenn größere Köder versagen.

Wann & wo er punktet

Bei Panfish (Bluegill, Crappie, Flussbarsch) an Deckung und Gebüsch, bei Forellen in Seen und Bächen und bei befischten oder kalten Barschen, die eine winzige Mahlzeit wollen. Er glänzt im Winter, an stark befischten Gewässern und immer dann, wenn Fische auf kleine Beute eingeschossen sind oder nur zaghaft fressen. Unter der Pose, am Drop-Shot oder direkt gefischt ist er die erste Wahl, wenn Verkleinern die Antwort ist.

So führt man ihn

Langsam und fein fischen: sanft führen, mit langen Pausen hüpfen lassen oder unter einer kleinen Pose auf Fischtiefe schweben lassen. Beim Fall den leichten Kopf natürlich sinken lassen, denn viele Bisse kommen dabei. Nahe Gebüsch und Deckung stehen lassen. Schnur oder Pose genau beobachten, denn die Bisse sind zart, und mit einem sanften Zug am feinen Haken und dünnen Schnur anschlagen.

Gerät & Montage

Ultraleichtes Spinngerät - leichte Rute, kleine Rolle und sehr dünne Schnur (oft nur wenige Kilo Tragkraft) -, um den winzigen Jig zu werfen und feine Bisse zu erkennen. Einen kleinen Gummiköder montieren oder einen Haarjig nehmen; für eine feste Tiefe unter einer Pose schweben lassen oder an einem leichten Drop-Shot fischen. Den winzigen Kopf an Tiefe und gewünschte Langsamkeit des Falls anpassen.

Farben & Größen

Leuchtendes Chartreuse, Pink und Weiß für trübes Wasser und Sichtbarkeit, natürliche Töne fürs Klare; an winzige Beute anpassen. Die Größen klein halten - 0,9 bis 1,8 g für Panfish und Finesse. Der ganze Sinn ist klein und fein, also im Zweifel verkleinern.

Häufige Fehler

Zu starke Schnur, um den winzigen Jig zu werfen oder absinken zu lassen; ihn zu schnell für die langsame, feine Präsentation führen; am feinen Haken und dünner Schnur zu hart anschlagen; und die zarten Bisse verpassen, weil Schnur oder Pose nicht genau beobachtet werden.

Abonniere und hol dir das kostenlose Ausflugs-Set.

Melde dich an und nutze gleich unseren Tourenplaner, die Knotenkarte und das Fangbuch zum Ausdrucken - danach kommt jede Woche eine E-Mail (auf Englisch): was gerade beißt, was sich zu kaufen lohnt und das Handwerk dahinter. Abmelden kannst du dich mit einem Klick.

🎣
🐟
🌊